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Medikamentöse Therapie

Um das Risiko eines Schlaganfalls bei Patienten mit PFO oder Vorhofflimmern zu reduzieren, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Eine davon ist die medikamentöse Behandlung mit Blutgerinnungshemmern, sogenannten Antikoagulanzien. Sie „verdünnen“ das Blut und können so der Bildung von Blutgerinnseln entgegenwirken. Allerdings erhöhen Sie auch die Gefahr für schwere Blutungen.

Bei knapp der Hälfte aller Patienten können Gerinnungshemmer aus verschiedenen Gründen nicht eingesetzt werden. Gegen einen Einsatz dieser Medikamente sprechen zum Beispiel

  • Blutungen in der Vorgeschichte
  • ein erhöhtes Blutungsrisiko aufgrund des körperlichen Zustands, beruflicher Gefährdungen und/oder anderer bestehender Erkrankungen
  • eine anderweitige Unfähigkeit, Gerinnungshemmer dauerhaft erfolgreich einzunehmen, z.B. aufgrund von Unverträglichkeiten oder weil der Patient dies schlichtweg nicht wünscht